Miscea

Entdecke wie Miscea zur Realisierung des HPCs beigetragen hat.

Miscea

Die Armatur, die ohne Berührung durch Handauflegen, Seife, Desinfektionslösung sowie warmes und kaltes Wasser spendet

Im Labor werden flüssige und gasförmige Medien sowie Vakuum benötigt, wobei die Qualität und Menge sich je nach Labortätigkeit erheblich unterscheiden. Laborkaltwasser in Trinkwasserqualität wird für Augen- und Gaskörperduschen sowie für die Laborspülen und zum Händewaschen benötigt. Die berührungsfreie oder berührungsarme Bedienung von Armaturen und Desinfektionsmittelspenden ist wegen der unterschiedlichen Körpergrößen eine Herausforderung. Mittels Durchlauferhitzer wird bedarfsabhängig Warmwasser erzeugt, wobei für den Laboreinsatz heißen Wasser und zum Händewaschen warmes Wasser erforderlich ist. Heißes Wasser zum Händewaschen kann zu Verbrühungen führen. Die Verstellung der Wassertemperatur sollte ebenfalls berührungsfrei erfolgen, da sonst die Armatur potenziell kontaminiert ist.  

In einem nachhaltigen Gebäude ist der sparsame Einsatz von Ressourcen – Wasser, Seife, Desinfektionsmittel – die zentrale Aufgabe.

Miscea hat genau die Lösung für die Aufgabenstellung im HPC. Von der Entnahme von Wasser, Seife und Desinfektion bis hin zur Regulierung der Wassertemperaturkann alles komplett berührungslos bedient werden. Die voreingestellte Starttemperatur des Wassers hilft dabei, vor Verbrühungen zu schützen. Auch wenn die Wassertemperatur während der Benutzung geändert wird, springt das System bei der nächsten Nutzung sofort wieder auf die voreingestellte Starttemperatur zurück und verhindert dadurch potentielle Unfälle.

Verunreinigte Flüssigseife kann die Anzahl der Bakterien auf den Händen nach dem Waschen erhöhen. Wenn ein Spender einmal kontaminiert ist, ist er zudem schwer zu reinigen und zu sterilisieren. miscea Systeme beinhalten Peristaltikpumpen um sicherzustellen, dass Flüssigprodukte zuverlässig und korrekt ausgegeben werden. Das Fehlen von Dichtungen oder Ventilen, die verstopfen können, machen dieses Pumpenmodell zur hygienischsten Lösung. Darüber hinaus empfiehlt das Robert Koch-Institut: „Spender müssen vor dem erneuten Füllen gründlich gereinigt bzw. desinfiziert werden“ Durch das Beachten dieser Vorgabe wird erreicht, dass sterile Flüssigkeiten nicht durch verkeimte Spender kontaminiert werden. Zur Aufbereitung wird Aufbereitungslösung im Rahmen des Flüssigkeitswechsels durch die Schlauchleitungen gepumpt und stellt somit die innere Aufbereitung sicher

Sensorgesteuerte Armatur Systeme von miscea haben eine eingebaute Sicherheitsfunktion zum Schutz vor bakterieller Kontamination. Wurde ein System 14 Tage nicht benutzt, startet ein automatischer Reinigungszyklus, um so dem Keimwachstum aufgrund von Wasser- und Seifenstagnation vorzubeugen.  

Eine Vielzahl der Funktionen lassen sich individuell mit der Fernbedienung verändern. So kann die Dosiermenge von Seife und Desinfektion nach persönlichen Bedürfnissen eingestellt werden. Dadurch können der Verbrauch und dementsprechend Kosten für Flüssigprodukte minimiert werden. Auch weitere Funktionen wie die Starttemperatur des Wassers, die Wassernachlaufzeit, automatische Spülungen der Wasserleitung und die Beleuchtung des Glasrings können individuell angepasst werden.

Mit sensorgesteuerten Armaturen von miscea können Wassereinsparungen von 60 - 70% realisiert werden. Weniger Wasser zu benutzen bedeutet, assoziierte Kosten wie das Heizen des Wassers oder Entwässerungskosten signifikant zu reduzieren. Ebenso können Kosten für Seife – standardmäßig werden exakt 1 ml Seife pro Nutzung ausgegeben – und Desinfektionslösung eingespart werden.
Die Mehrkosten der Armatur gegenüber Standardarmaturen werden schon im ersten Jahr durch die Betriebskosten eingespart.

Generelle Kompetenzen

miscea entwickelt und produziert in Großbeeren, vor den Toren Berlins Sensorarmaturen und Spendersysteme

Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück ins Augsburg des Jahres 1999, als zwei Ingenieure die Vision teilten, ein Spendersystem zu entwickeln, dass die Prozesse in medizinischen und lebensmittelverarbeitenden Umgebungen verbessern sollte. Sie stellten sich ein „2 in 1“- System vor, das die Funktionalitäten einer Armatur mit mindestens einem weiteren Flüssigkeitsspender vereint, um so Effizienz und Hygiene zu optimieren. Diese Idee, die die Art und Weise, wie Menschen ihre Hände waschen und desinfizieren verändern könnte, war der Ursprung von miscea.  
Das erste Patent für diese Idee wurde im gleichen Jahr angemeldet und bald startete die Entwicklung des Produktes, das diese Vision erfüllen sollte.

Entdecke die Lösungen von miscea GmbH live im HPC bei Lab Sample 2022. In Vorträgen und Rundgängen durch das Helmholtz Pioneer Campus erlebst du am 13. & 14. Oktober 2022 wie innovative Arbeit- & Laborwelten mit der Hilfe von miscea entstanden sind.

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